NEIN zur Inhaftierung von Flüchtlingen!
Zur Aktion:
Mit dieser E-Mail-Aktion werden die deutschen EU-Abgeordneten dazu aufgefordert, gegen die EU-Aufnahmerichtlinie zu stimmen.
Die Richtlinie kommt einem europaweiten Freibrief zur Inhaftierung von Asylsuchenden gleich. In Griechenland, Malta, Ungarn und in anderen Staaten werden Flüchtlinge direkt an der Grenze festgenommen. Oft bleiben sie monatelang eingesperrt. Mit der geplanten EU-Aufnahmerichtlinie soll diese menschenverachtende Praxis eine europarechtliche Grundlage erhalten.
PRO ASYL appellierte mit einem Brief an die deutschen Abgeordneten des EU-Parlaments, NEIN zu sagen gegen die Inhaftierung von Flüchtlingen. Einen
Protestbrief in englischer Sprache schickte PRO ASYL an Multiplikatoren aus den anderen Staaten im EU-Parlament, um möglichst alle EU-Abgeordneten mit dem Appell zu erreichen. Bitte informieren Sie auch Freunde und Bekannte über die Aktion.
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Diese "Aufnahme"-Richtlinie verdient ihren Namen nicht!
Diese "Aufnahme"-Richtlinie verdient ihren Namen nicht!
Wer vor Verfolgung flieht, hat oft bereits schwerste Menschenrechtsverletzungen erfahren, nicht selten während der Haft. - Mit der neuen EU-Aufnahmerichtlinie droht Flüchtlingen in Europa erneute Inhaftierung.
Sechs neue Haftgründe sollen eingeführt werden, die dehnbar sind und lückenlos greifen. Sogar Minderjährige sollen künftig unter bestimmten Bedingungen inhaftiert werden können.
Die neue Richtlinie hätte eher den Namen "Haftrichtlinie" verdient. Denn die Behörden bekommen damit einen regelrechten Freibrief zur Inhaftierung von Flüchtlingen, jederzeit und überall im Schengenraum. Willkür und Menschenrechtsverletzungen drohen dadurch Tür und Tor geöffnet zu werden. Dies zeigt sich in Staaten wie Griechenland oder Ungarn, die Flüchtlinge bereits heute unter menschenunwürdigen Bedingungen inhaftieren.
Die EU-Aufnahmerichtlinie ist mit dem Flüchtlingsschutz nicht vereinbar. Appellieren Sie mit PRO ASYL an die EU-Abgeordneten, gegen die Richtlinie zu stimmen. Flucht ist kein Verbrechen!
